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Paid Traffic Anbieter

Zu Anfang meiner Karriere im Internet habe ich keine Ahnung gehabt, wie ich Besucher auf meine Seite bringe und ich war bereits Affiliate für ein sehr gutes Abnehmprodukt, welches aber heute nicht mehr erhältlich ist. Aber ich wollte Traffic auf meiner Seite und war zuversichtlich, wenn nur genügend Augenpaare mein Angebot sehen, werde ich auch Kunden bekommen und reich werden!

Ja, so träumt man am Anfang vor sich hin. Und im Grunde ist es nicht verkehrt, denn das Internet bietet sehr vielen Menschen die Möglichkeit, nicht nur gutes Geld zu verdienen, sondern seinen Hauptjob in die Tonne zu treten und sein Geld bequem online zu verdienen. Einige disziplinierte Personen können damit sogar wirklich reich werden.

Ich hatte also damals eine Seite zu einem guten Abnehmprodukt und ne Menge Konkurrenz, also andere Leute, die dasselbe Produkt vermarktet haben. Wie also kriege ich Kunden? Da bin ich auf einen Service gestoßen, der gegen Bezahlung Besucher auf meine Seite bringt.

Tolle Idee dachte ich mir und wollte gleich Kunden haben. Aus finanziellen Gründen entschied ich mich für ein kleines Paket: 1000 Besucher für 29,- Euro. Ich habe es gebucht und bezahlt und in einer Eingabemaske meine Keywords eingegeben. Wenn Personen nach diesen Keywords suchen, sollten sie anschließend auf meine Seite weitergeleitet werden oder mittels Pop-Up bzw. Pop-Under mein Angebot sehen.

Ich dachte mir klasse, 1000 Besucher, da kaufen bestimmt welche. Und wer weiß, vielleicht hätten auch manche gekauft. Aber unwissend wie ich war, habe ich die falschen Keywords gewählt. Und ich hatte damals auch keine Kontrollmöglichkeit, ob ich auch wirklich diese 1000 Besucher bekommen habe. Inzwischen sehe ich alles über meine Statistiken und weiß Bescheid, auch nach was meine Besucher gesucht haben, als sie auf meine Seite gestoßen sind.

Damals aber habe ich die Aktion gestartet und 3 Stunden später einmal die Statistiken gecheckt, wieviele Personen jetzt schon auf meiner Seite gewesen sein sollen. Nachdem noch keine einzige Bestellung eingegangen war, dachte ich, dass erst so ca. 50 Besucher auf meiner Seite gewesen sein könnten oder so. Tatsächlich waren aber schon 789 Personen auf meiner Seite gelandet und keiner hatte etwas gekauft. Fast mein gesamtes Kontingent war bereits aufgebraucht und ich hatte null Ergebnisse.

Das Ende vom Lied war, dass am nächsten Tag immer noch kein Mensch etwas bestellt hatte, mein Kontingent aufgebraucht war und ich ergo voll ins Klo gelangt hatte. 29,- Euro in den Wind geblasen. Heißt das jetzt, dass solche Services schlecht sind?

Ja, manche. Manche sind wirklich schlecht. Es wurde damals nicht gesagt, wie und woher die Kunden kämen, wie sie auf die Seite aufmerksam werden und ob sie wirklich gefiltert wurden oder ob es auch echte Besucher waren.

Außerdem waren meine Keywords miserabel und ich hatte null Ahnung, ob es funktioniert, nur gute Hoffnung. Bevor du also Geld für so einen Service ausgibst, denk lieber zweimal nach. Meistens lohnt es sich nicht. Und wenn wir beide zusammen weiterarbeiten und du einige der Dinge, die du hier lernst, umsetzt, kannst du solche Dienste zukünftig getrost in der Pfeife rauchen und sagen: “Sehr schön, schmeißt euer Geld nur zum Fenster raus. Ich weiß, wie es leicht und ohne Investition geht.” Und du wirst gutes Geld verdienen.

In diesem Sinne: denk zweimal nach, wofür du Geld ausgibst und glaub nicht allen Versprechungen, die dir online gemacht werden. Bleib wachsam. Bis bald mal. :)

Fall nicht auf jeden Scheiß rein

Als ich noch neu war im Internet Marketing, oder besser: im Internet überhaupt, dachte ich auch, das große Geld sofort verdienen zu können. Meine ersten Internetseiten sahen desaströs aus, ich habe ewig viel Zeit mit der Erstellung verschwendet und die Seiten waren hässlich. Potthässlich, unauffindbar in den Suchmaschinen und haben unendlich viel Zeit verschlungen für nichts! Mach nicht denselben Fehler wie ich.

Ich dachte am Anfang auch, einfach eine Seite einzustellen, eine tolle Idee zu haben und die würde mich dann schon reich machen. Ich sagte mir “Das kann doch nicht so schwer sein”. Typische Anfängerdenkweise. Internet Marketing ist NICHT leicht. Bzw. es ist zwar leicht und uns wird viel an Arbeit abgenommen, aber das Wissen zu bekommen und auf dem Laufenden zu bleiben, das ist die Schwierigkeit.

So dachte ich am Anfang auch ich muss Keywords in meine Seite einbauen. Und hab natürlich alle möglichen Fehler gemacht: Keyword stuffing, viel zu breite Keywords (also nicht zielgruppenspezifisch) und natürlich Keywords wie Porn, Porno, Sex etc. eingebaut. Weil auch ich damals (sind schon ein paar Jahre her) dachte, dass nach diesen Begriffen oft gesucht wird und meine Seite ergo auch mit in den Suchergebnissen auftauchen müsste.

So ein Blödsinn! Mach nicht dieselben Fehler wie ich und versuch den Scheiß erst gar nicht. Es bringt nichts, viele Keywords zu benutzen. Benutz 5-10 Keywords pro Seite und optimiere jede einzelne deiner Seiten auf unterschiedliche relevante Keywords. Benutz eine gute Meta Description, die nicht länger als 160 Zeichen ist! 160 Zeichen, das ist wichtig! Ich werd das noch näher erklären, aber für den Anfang merk dir mal die Zahl und halt dich dran. Zur Not zähl die Buchstaben einzeln ab, lass was weg, sei kreativ oder schreib deine Beschreibung um. Verwende ‘&’ statt ‘und’ wenn es nicht anders geht oder kürz die Beschreibung sonstwie, falls sie zu lang werden sollte.

Benutz um Himmels Willen keine Keywords aus der Erotikschiene, Viagra oder Abnehmprodukten oder sonstigen Keywords, die du dir ausgedacht hast oder von denen du ‘glaubst’, dass sie gut sind. Glauben ist in unserem Geschäft tödlich, ja wirklich tödlich. Nämlich finanziell. Und das tut weh. Wie du ordentliche Keyword Research machst und welche Hilfsmittel dir die Arbeit abnehmen, werde ich dir auch noch vorstellen. Hab etwas Geduld, denn das Feld ist so riesig, dass es einfach Unmengen zu schreiben gibt.

Für den Augenblick mach es so: benutz die obigen ‘White Hat’ Tips und optimier deine Meta Description und verwende nicht zu viele Keywords. Und versteck auch keine auf deiner Seite. Du weißt schon: weiße Schrift auf weißem Text und solche Späßchen. Das mag Google nicht wirklich. Und außerdem brauchen wir das auch nicht. Ich werde dir später auch noch zeigen, wie wir komplett ohne ‘normale’ White Hat Taktiken jedes Projekt innerhalb von Stunden auf die erste Suchergebnisseite bringen. Interessiert? Na dann sei gespannt und lies weiter. Ich verspreche dir, es wird noch einige sehr interessante und wenig bekannte Infos geben. Bis dann.

Finger Weg von E-Books

In diesem Artikel geht es nicht um die E-Books, die jetzt die großen Verlage an uns per Onlinediense verkaufen wollen. Ist ja auch ein genialer Coup für die Anbieter: keine Druckkosten mehr, keine Kosten für den Buchhandel, Transport, keine Preisreduzierungen wegen Remittenden etc. sondern niedrigste Produktionskosten und unverschämt hohe Margen. Recht haben sie, aber beschwert euch nicht, wenn viele der Bücher permanent im Internet kursieren werden. Das werdet ihr nicht aufhalten können und es wird immer genug Menschen geben, die sagen, dass das Wissen der Welt allen gehört.

Soviel zu diesem kurzen Abstecher, zurück zum Thema: Finger weg von E-Books

Gemeint ist damit nicht, dass E-Books keine gute Sache sind oder dass E-Books nur schlechte Informationen enthalten oder so etwas. Nein, es geht mir um die in unserer Branche an jeder Ecke angebotenen E-Books mit den neuesten, heißesten und absolut einmaligen Tips, mit denen man es (endlich) zu Reichtum im Internet bringt.

Wenn du das jetzt liest, wirst du auch sagen “Wer fällt denn auf solche Versprechen rein?”. Aber wenn die Aufmachung der Internetseite gut ist, der Text einen mitreißt und das Design des Produkts professionell schaltet sich das Gehirn schon einmal aus. Mir ist es schon so ergangen und nicht nur in der Anfangszeit meiner Internetkarriere.

Wie man einen Salesletter aufbaut, wie man den Text richtig schreibt, wo man Designvorlagen bekommt etc. werde ich hier auch noch behandeln. Ich gebe dir dann auch die entsprechenden Internetadressen, wo du das Material beziehen kannst, wenn du nicht warten willst, bis die Themen hier behandelt werden. Aber auf lange Sicht solltest du Personen finden, mit denen du zusammenarbeiten willst und sich jeder spezialisiert: einer auf das Schreiben von Texten, einer auf das Design etc. Jeder kann nicht alles machen, ich auch nicht, deshalb suche ich auch ständig nach neuen Leuten, mit denen ich zusammenarbeiten kann. Für den Anfang wirst du sicher einige Sachen selbst machen und mein Blog soll dir dabei helfen.

Okay, E-Books. E-Books sind eine coole Sache, wie oben schon angeprangert: billig zu produzieren, immer wieder zu verkaufen und dabei unverschämt hohe Margen. Ein geniales Konzept. Solange der Inhalt passt. Und oft genug tut er das nicht. Deshalb sage ich ganz klar: in der Anfangszeit deiner Karriere im Internet: Finger weg von E-Books.

Als ich gestartet bin, war ich voller Hoffnung, dass ich, ja genau ICH, das Internet und alle Konkurrenten schlagen werde. Und diesen Eindruck bekam ich auf der Suche nach Marketingtools und dem geschickten Verkaufstext auf einer Internetseite. Ich kannte mich damals null aus und auch mein Englisch war noch nicht so das Wahre. Und so hat es mich auf die Internetseite founder.de verschlagen. 

Wenn ich die Seite heute besuche, hat sie sich nicht verändert und der Text ist für mich lachhaft: amateurhaft geschrieben, die Seite ist voller Fehler und er dominiert mit seiner Seite nicht mal die Suchmaschinen zu seinen Keywords. Aber damals war es das Erste, worüber ich gestolpert bin und habe mir das erste kostenlose E-Book von diesem Dr. Oliver Pott bestellt. Bevor du dasselbe tun solltest: gib mal seinen Namen in Google ein und lies die fantastische Rückgabepolitik und die Erfahrungen seiner Kunden. Auf seiner Webseite sind zwar auch Kundenmeinungen, aber schau dir mal die Seiten an. Und dann recherchier mal in Google. Ich habe das getan und bezweifle erstens, dass die wirklich traumhafte Ergebnisse haben und zweitens kann ich jeden von denen innerhalb kürzester Zeit schlagen. Mit einem Null-Budget. Ich frage mich echt öfters, ob ich diese Techniken hier öffentlich und kostenlos anbieten soll, aber ich werde das machen. Also ich werde den Beweis nicht schuldig bleiben und alle meine Werkzeuge offen legen. Und auch Alternativen. Aber ich muss vorausschicken: viele der Tools, die ich verwende, kosten Geld. Aber sie spielen unvergleichlich mehr ein.

Okay, meine klare Empfehlung lautet: kauf dir keine E-Books. Es sei denn, du hälst es nicht aus und es kostet nur 7$. Und wenn du es unbedingt kaufen musst, dann schau dir mal den Salesletter (die Internetseite, wo das Produkt angepriesen wurde) an und überleg, was genau der Schreiber gemacht hat, dass es so gut bei dir funktioniert hat.

Kauf dir keine deutschen E-Books. Tu – es – nicht. Das Meiste, was du da finden wirst sind altbackene Tips und noch dazu von Amateuren, die noch nie einen Pfennig verdient haben. Ich habe letztens eine Seite gesehen, wo ein Diplom-Mathematiker sein Produkt und seinen Bonusplan für Partner vorstellt. Es sagt dazu “als Diplom-Mathematiker hab ich den besten Vergütungsplan überhaupt berechnet blabla”. Okay, kann ja sein, dass du dich mit Mathe auskennst. Aber dann ist doch dein Produkt scheiße. Oder bist du auch Diplom-Best-Selling-Product-Designer?

Also halt die Augen offen und kauf um Himmels Willen nicht jeden Scheiß. Wenn es ein E-Book oder ein Produkt gibt, was du kaufen willst (auch Sachen, die mit einem Zeitlimit belegt sind), schick erst ein Ticket an mich und nach Möglichkeit werde ich das Teil testen, bzw. habe ich das Produkt schon (einmal gehabt) und kann dazu eine Bewertung abgeben. Der größte Fehler, den Einsteiger machen, ist blind alles zu glauben, was ihnen jemand erzählt. Du kannst auch das, was ich schreibe, in Frage stellen, hab ich kein Problem damit. Allerdings verkaufe ich dir nichts. Und ich werde in Kürze auch verschiedene E-Books vorstellen, bzw. das Wesentliche daraus als Tips weitergeben. Besonders das, was auf dem deutschen Markt funktioniert. Wir sind hier noch so unterentwickelt in Sachen Internet Marketing, dass jetzt die beste Zeit ist, zu starten. Konkurrenz ist gleich null und die Techniken, die ich hier nach und nach vorstelle, kennt noch kaum jemand in Europa. Also sei gespannt und setz praktische Tips immer sofort um.