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Ping.fm Gadget für GMAIL!!
Okay, in einem früheren Beitrag hab ich Ping.fm vorgestellt und warum das Teil gut ist. Nochmal kurz zur Wiederholung: Ping.fm ist ein kostenloser Dienst, bei dem man die Logindaten zu seinen sämtlichen (kostenlosen) Blogs, Profilen etc. eintragen kann und dann automatisch an ALLE gleichzeitig neues Material postet. Also du hast z. B. einen Twitter Account, ein Facebook Profil, einen MySpace Account und bist (so wie ich) auf noch zighundert anderen Portalen angemeldet. Jetzt poste ich z. B. ein Statusupdate (Stimmung) über Ping.fm und es wird überall aktualisiert.
So schön, so gut. Nur Leute wie ich mögen es einfach und sind faul. Ich will mich nicht auf Ping.fm einloggen und da was posten. Jetzt gibt es ja ein tolles Gadget für iGoogle: man geht auf seine iGoogle Startseite (wenn man schon eine hat) und kann dann mit einem Klick auf “Gadgets hinzufügen” (oder “add stuff” wenn man es wie ich in Englisch benutzt) nach Ping.fm suchen und sich das tolle kleine Gadget hinzufügen. Dann hat man es immer auf seiner iGoogle Seite sitzen und kann von da aus an alle Dienste gleichzeitig posten.
Aber ich nutz mein iGoogle nicht so oft, weil ich zwar diese tolle Art, eine Startseite zu haben, benutze, aber es nicht regelmäßig brauche. Ich hab schließlich eine geordnete Lesezeichenleiste in Google Chrome und kann da alles wunderbar aufrufen. Ich brauch iGoogle also eher selten. Was ich aber täglich und pausenlos offen habe, ist mei GMAIL Account.
Warum gibt es kein Gadget für GMail? Ja, schwierig zu sagen. Bisher gibt es halt noch keines. Aber deshalb werden wir mit einem kleinen Trick/Hack/Homebrew eben selbst nachhelfen.
Bevor wir einsteigen und du den Rest liest ganz wichtig: wir erstellen eine kleine Datei (geht ganz einfach!), die du irgendwo auf deinem eigenen Server hosten musst. Sonst klappt das Ganze nicht. Wenn du unsicher bist, lies weiter und vielleicht findest du ja ne Möglichkeit, das Teil zu hosten. Okay, weiter im Text.
Als erstes brauchst du das ADD ANY GADGET in deinem GMail Account aktiviert. Dazu gehst du in deine Einstellungen -> Labs und dann suchst du das “add any gadget by url” aus und aktivierst es. Eventuell musst du dazu deine Sprache (unter Spracheinstellungen) auf Englisch umstellen, weil wir in Deutschland nicht alle Features sofort präsentiert bekommen. In Englisch ist es dann eben “Settings -> Labs” und da das Gadget aktivieren. Soviel zur Vorbereitung.
Ich bedanke mich an dieser Stelle vor dem weitermachen erst einmal bei Jayson Ragasa von jayzonr.blogspot.com, wo ich diesen Trick überhaupt entdeckt habe und ihn jetzt an euch weitergeben kann. Nachdem er funktioniert.
Okay, hier nun die Liste der Reihe nach, damit wir es auch in Zukunft machen können, falls sich am Gadget was ändert. Ich wollte zur Vereinfachung den Code, den wir gleich brauchen, hier schonmal posten, aber man weiß nie, wie das mit den Zeilenumbrüchen läuft und was sich sonst so für Zeichen einschleichen, die man im Code nicht brauchen kann. Also hier bitte, schön der Reihe nach, wie ihr Ping.fm in euren GMail Account bekommt:
- Du musst dich in deinen Ping.fm Account einloggen und in der Navigation auf “Application Key” klicken. Den kopierst du dir eben kurz wohin, wir brauchen ihn gleich wieder. Gib deinen Application Key auf jeden Fall nie weiter, nie jemandem bekannt und denk daran, dass das, was wir hier machen, auch ein klein wenig leichtsinnig ist, falls du die Datei, die wir gleich erstellen, nicht gut versteckst!
- Öffne deinen Webbrowser (nicht Google Chrome, da kommt nur ne Fehlermeldung) und geh zu dieser Adresse: http://ping.fm/google/ping.xml
- Jetzt solltest du nen schönen kleinen Code haben. Eventuell steht dabei, dass es keine Stilinformationen gibt und das ganze jetzt als Baumstruktur angezeigt wird. Passt schon alles, keine Sorge. Kopier einfach den ganzen Rotz und gut is.
- Jetzt brauchst du einen XML Editor. Notepad++ ist gut, ich selbst hab UltraEdit verwendet. Du kannst es auch mit dem normalen Notepad versuchen. Also öffne das Teil und kopier den Code von grad eben einfach rein.
- Jetzt suchen wir nach dieser Zeile <Content type=”url” href=”http://ping.fm/google/” />, es müsste die vorletzte Zeile sein.
- Jetzt kopieren wir deinen Application Key rein, damit das Ganze dann so aussieht: <Content type=”url” href=”http://ping.fm/google/?app_key=YOURAPPLICATIONKEYHERE”/>. Ja, das Fragezeichen ist richtig und statt yourapplicationkeyhere kommt natürlich dein Key (das Teil aus Nummern und Zahlen) dahin
- Speicher das Teil als .xml also z. B. meintollesgadget.xml oder zp21.xml oder sowas. Nimm nichts allzu auffälliges, lieber einen langweiligen Namen. Nicht, dass mal zufällig jemand auf das File stösst und dann deinen Application Key liest. Wär doof. Das ist auch das Sicherheitsrisiko mit dem Hack, weil du die Datei ja irgendwo auf deinem Server versteckst. (wer allerdings wie ich ca 70 Domains hat, hat da Auswahl
) - Jetzt lädst du es auf deinen Server hoch. Irgendwo. Nicht im Hauptverzeichnis, sondern in irgendeinem Unterverzeichnis, wo kein Mensch freiwillig sucht.
- In deinem GMail Account (Google Mail für die, die das noch nicht geschnallt haben) gehst du jetzt zu Einstellungen und dann zu Gadgets.
- In der Zeile von “add any gadget by url” gibst du jetzt den Pfad zu der .xml Datei an. Also z. B. www.meinesuperwebseite.tk/telefon/call/images/zp21.xml oder wie das Teil bei dir auch heißt. Klick auf “Add”
- Wenn du alles richtig gemacht hast, erscheint jetzt das Gadget links in der Leiste und du kannst von da aus an alle deine Dienste auf einmal posten.
Troubleshooting: wenn es nicht sofort klappt, gib der Datei mal einen anderen Dateinamen und lad sie hoch und wähl sie aus. Veränder an dem ganzen Code nichts, außer das, was hier beschrieben wurde.
Obwohl… wenn du Lust hast, kannst du in der oberen Zeile, wo so vieeeel Text steht ja die Einträge in den ” ” verändern. Bei mir steht z. B. dass das Gadget “by me” ist und in der Beschreibung steht auch was anderes. Den Titel hab ich auch in “Ping.fm Gadget for GMail” geändert. Also das kannst du gern probieren, ist lustig. Und im Notfall fängst du halt von vorne an.
Ach bevor ich’s vergeß: es gibt ein fertiges Twitter Widget für Google Mail. Falls du das nicht selbst findest und schon installiert hast, zeig ich in einem nächsten Blogpost, wo man das findet. Ich werd evtl auch ein Video zum Ping.fm Gadget und zu dem Twitter Gadget aufnehmen und hier posten. Das macht die Sache sicherlich leichter.
Ich hab in meinem GMail auch beide Gadgets drin: so kann ich die Updates meiner Freunde auf Twitter sehen und per Ping.fm an alle Dienste Nachrichten schicken. Das taucht dann kurz danach auch bei Twitter auf und alles ist wunderbar. Okay, wenn es Fragen gibt, einfach als Kommentar posten und wie gesagt, ich schau mal, ob ich da noch ein Video zaubern kann. Ich werd demnächst eh mehr Einträge mit Videos verfassen, um das Verständnis zu erhöhen.
Also viel Spaß mit dem Gadget, ich genieß es schon. Bis die Tage.
Out Tasking
Es gibt einen Unterschied zwischen Out Sourcing und Out Tasking. Und obwohl die Begriffe an sich selbsterklärend sind macht es doch Sinn, den Begriff Out Tasking näher zu erläutern.
Bei OutSourcing gibt man eine Aufgabe, z. B. Steuer, dauerhaft an eine externe Stelle ab, z. B. einen Steuerberater. Dieser arbeitet aber nicht ausschließlich für dich, sondern für eine Vielzahl von Kunden. Er erbringt für viele die gleiche Leistung.
OutTasking ist dagegen anders. Nehmen wir an, du erstellst eine neue Internetseite, weil du ein E-Book verkaufen willst (btw gute Idee). Jetzt bist du aber kein Experte für Grafikdesign. Du bist auch nicht gut, die Sales Copy zu schreiben. Ja du bist nicht einmal gut darin, ein einfaches Script einzufügen. Und falls du diese Dinge doch selbst tust, brauchst du Stunden und die Ergebnisse sind nur mittelmäßig.
Was also tun? Natürlich: die einzelnen Aufgaben an jemanden abgeben, der es besser kann und in weniger Zeit. Also gibst du das Grafikdesign an einen externen Grafiker (der auf Internet spezialisiert ist). Das kostet zwar etwas, aber er ist in einem Bruchteil der Zeit fertig, die du selbst brauchen würdest und die Kosten sind im Verhältnis zu deiner investierten Zeit (und was diese wert ist oder noch wert sein wird) sehr günstig.
Ist der Job erledigt, habt ihr auch nichts weiter miteinander zu tun. Bis zum nächsten Auftrag, wenn du auf ihn zurückkommen solltest. Das selbe geschieht mit der Person, die die Sales Copy für dich schreibt, also den Text, der auf deiner Internetseite stehen wird und den Interessenten so fangen soll, dass er weiterlesen will. Schlußends soll er so auch davon überzeugt werden, dass dein Buch, was du ihm verkaufen willst, einen echten Nutzen für ein Problem anbietet, das er hat. Und dasselbe ist der Fall mit dem Typen, der das Script auf deiner Seite einfügt.
Alle diese Personen bekommen eine Aufgabe, eine Task, übertragen. Wenn sie erledigt ist, ist der Job zu Ende. Du überträgst also eine Aufgabe nicht dauerhaft auf eine Person. Natürlich kannst du später auch eine Person dauerhaft beauftragen, wenn sie gute Arbeit leistet und du soviel Arbeitsaufkommen hast. Dabei ist es aber nur dann reizvoll, wenn du der einzige Kunde bist und die Person sich voll und ganz um deine Projekte kümmern kann. Mit der Zeit wirst du also ein richtiges Team um dich haben, dass dir bei der Verwirklichung deiner Vorhaben hilft – und du wirst erfolgreicher Internet Marketer, Arbeitgeber und erfolgreich.
Unser Markt ist riesig
Vor einiger Zeit ging ein Freund von mir für einige Monate nach Korea, um dort Auslandserfahrungen zu sammeln und an der Baduk Akademie seine Fähigkeiten in dem Spiel GO zu verbessern. Ein fantastisches Unterfangen.
Er hatte die Idee, seine Eindrücke in einem Blog mit der Welt zu teilen; insbesondere natürlich mit seinen Freunden und seiner Familie zuhause. Er fragte mich dazu und ich riet ihm, ein WordPress Blog zu eröffnen. Wenn er wollte, könnte er die kostenlose Version nutzen. Ich habe ihm das Blog anschließend eingerichtet und bot ihm an, dass er damit noch etwas Geld verdienen könnte und ich es in den Suchergebnissen nach oben bringen würde.
Mein Freund hatte nicht sehr viel Ahnung von diesen Dingen. Sein Blog sollte sich um GO und seine Zeit an der Baduk Akademie drehen. Wegen der Suchmaschinenoptimierung fragte er mich “Du willst aber nicht die Keywords mit Porn, Porno, Sex, Erotik etc. vollstopfen oder?” Natürlich wollte er nicht, dass sein Blog mit derartigem in Verbindung gebracht wird. Aber es zeigt auch, dass der Ottonormalverbraucher keine Ahnung von SEO und Keywords hat.
Als erfahrenen Webmastern oder SEOs ist uns klar, dass niemand eine Seite nach oben bringen kann, wenn er derartige Füllwörter benutzt, die mehr als ausgelutscht, weil hart umkämpft sind. In den alten Tagen hätte diese Methode vielleicht noch etwas gebracht, aber die Zeiten sind schon seit Jahren vorbei. Heutzutage muss man wirklich gut die Keywords recherchieren, sich auf Nischen spezialisieren und nützlichen Content produzieren.
Apropos Nische: das Blog meines Freundes erreichte innerhalb kürzester Zeit einen Pagerank von 4, zumindest nach dem, was die Google Toolbar anzeigt. Das entspricht natürlich nicht dem echten Pagerank und ist nur eine Orientierungshilfe von Google für uns Normalsterbliche, aber sagt tatsächlich nicht viel über die echten Suchergebnisse aus.
Das Go-Blog hat sich in kürzester Zeit gemausert, obwohl mein Kumpel nur 1-2 Mal pro Woche einen Eintrag gepostet hat. Aber es ist ein kleiner Markt gewesen mit wenig Konkurrenz. So konnte sein Blog zu den Begriffen “Go, Baduk Akademie” etc. sehr schnell sehr gute Ergebnisse erzielen. Das lag aber auch mit an der Autorität von WordPress.com, die seine Seite, die ja eine Subdomain darstellte, mit hochpushte.
Leider lässt ein kostenloses WordPress Blog keine Einbindung von AdSense zu, sonst hätte er einige Euro mit seinem Blog verdienen können. Aber sobald wir sein Blog umziehen und er weiterschreibt über Go-Meisterschaften, Turniere und Spielzüge hat er sicherliche eine nette kleine Einnahmequelle. Vielleicht mache ich da eine Fallstudie drauß und werde zeigen, wie wir sein Blog innerhalb kurzer Zeit profitabel machen und mit welchen Techniken. Freu dich also schonmal auf mehr.
Um das Ganze zu einem Abschluß zu bringen: der Normalverbraucher da draußen hat keine Ahnung von effektiven Keywords, was ein Vorteil für uns ist. Viele Webagenturen verstehen sich auch nicht auf diesem Gebiet, bieten aber Suchmaschinenoptimierung an. Mit schlechten Ergebnissen für die Kunden. Und Nischenmärkte sind zehntausende vorhanden. Genug für jeden von uns, damit wir, die wir das Internet richtig zu nutzen wissen, bequem davon leben können. Unser Markt ist riesig – such dir einen aus.